Früh erkennen, wo Wissen fehlt
Fragen Sie sich: Wer ist bei uns nicht zu ersetzen, und welches Wissen hat nur diese Person? Ruhestand, Elternzeit oder ein angekündigter Wechsel sind typische Anlässe.
Beginnen Sie so früh wie möglich. Bei einem planbaren Ruhestand bleiben dann Monate für eine gemeinsame Übergabe statt weniger Tage.
Wissensträger · Risiko · Zeitplan
Wissen im Arbeitsalltag weitergeben
Am besten wird Wissen bei der Arbeit weitergegeben: Nachfolger und erfahrener Kollege arbeiten eine Zeit lang gemeinsam, erst begleitet, dann mit umgekehrten Rollen.
Ergänzen Sie das um Gespräche zu Sonderfällen und Erfahrungen. Fragen wie „Was machst du, wenn ...?“ bringen das Wissen hervor, das in keiner Anleitung steht.
Mitarbeiten · Nachfragen · Übernehmen
Schriftlich festhalten, was wiederkehrt
Abläufe, Einstellungen, Ansprechpartner und häufige Fehlerbilder gehören in kurze, verständliche Anleitungen. Fotos und Checklisten helfen oft mehr als lange Texte.
Lassen Sie die Anleitungen vom Wissensträger prüfen und legen Sie fest, wer sie künftig pflegt und wo sie zu finden sind.
Anleitung · Prüfung · Ablage
Übergabe abschließen
Ein Übergabeprotokoll hält fest, was übergeben wurde und was noch offen ist. Vereinbaren Sie, ob der erfahrene Kollege nach dem Ausscheiden für Rückfragen erreichbar bleibt.
Gesichertes Wissen hilft auch später: bei der Einarbeitung neuer Mitarbeiter, bei Vertretungen und als Grundlage für einen KI-Assistenten.
Übergabe · Offene Punkte · Rückfragen
Für das nächste Gespräch
Wissensträger und Wissensrisiken benannt
Gemeinsame Arbeitsphase geplant
Anleitungen geprüft und abgelegt
Übergabeprotokoll unterschrieben
Unterstützung bei der Wissenssicherung
Besprechen wir Ihren Personalbedarf.
Welche Stelle ist offen oder welcher Wechsel steht an? Im ersten Gespräch klären wir, wie es weitergehen kann.

