Symbolfoto: Jae Park / Pexels. Die Aufnahme zeigt nicht den genannten Betrieb.
Ergebnis in Kürze
19 Einträge in 5 Wochen. 15 gelernte Kfz-Mechatroniker. 2 unterschriebene Arbeitsverträge. 2 Mitarbeitende bereits gestartet.
Vier Wochen Vorlauf trotz freier Hebebühnen
Der Betrieb mit 22 Mitarbeitenden konnte zwei Arbeitsplätze nicht durchgehend besetzen. Für Inspektionen und Zahnriemenwechsel mussten Kunden mehr als vier Wochen warten. Gesucht wurden Fachkräfte für Systemtechnik, Hochvolt und anspruchsvolle Fehlerdiagnose.
Den Unterschied im Werkstattalltag zeigen
Ein Handyvideo zeigte die hell geflieste Werkstatt, Diagnose-Laptops und die vorhandene Ausstattung. Die Ansprache machte konkret, was Bewerber erwartet: keine Samstagsdienste, Montag bis Freitag bis 16:30 Uhr, realistische Arbeitswert-Vorgaben und bis zu 4.400 Euro Grundgehalt plus Leistungsprämie. Damit wurde aus einer allgemeinen Stellenanzeige ein nachvollziehbares Arbeitsplatzangebot.
Die praktische Eignung entscheidet
Von 19 Einträgen kamen 15 von gelernten Kfz-Mechatronikern aus weniger als 18 Kilometern Entfernung. Vier Kontakte aus der reinen Reifenmontage passten nicht zum gesuchten Profil. Vier Kandidaten absolvierten jeweils einen bezahlten halben Probetag. Dabei ging es unter anderem um elektrische Fehlersuche am CAN-Bus und Achsvermessung.
Beide Fachkräfte sind bereits gestartet
Eingestellt wurden ein Kfz-Mechatroniker mit Hochvolt-Stufe 2S und ein Kfz-Mechatroniker für klassische Systemtechnik. Beide haben ihre Arbeit aufgenommen. Die beiden zuvor unbesetzten Hebebühnen werden wieder genutzt.
Nach Angaben des Betriebs erwirtschaften die beiden Hebebühnen wieder rund 28.000 Euro zusätzlichen Werkstattumsatz pro Monat.
Einordnung: Die 19 Einträge sind der gesamte Rücklauf. Als fachlich passend werden hier die 15 gelernten Kfz-Mechatroniker ausgewiesen.
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